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Mittwoch

Experimentelles Fernsehen, die vierzehnte

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Es war einmal eine Zeit, lange, lange, wirklich lange bevor es so etwas Irres wie kommerzielles Free-TV gab. Das war 1984, und von den großen Senderketten war weit und breit noch nichts zu sehen. Aber vom Kabelpilotprojekt Ludwigshafen, das neben dem Vorläufer von Sat.1 unter anderem auch einen Offenen (Alibi-)Kanal ausstrahlte und damit das Privatfernsehen in Deutschland begründete.

Damals dabei: eine monatliche, für heutige Verhältnisse unglaublich lange, 60-minütige Magazinserie namens "Schön ist die Welt", deren Folge 14 ich gemeinsam mit Klaus Maeck (dem Autor und Regisseur von "Decoder", "Liebeslieder", "Commissioner of Sewers", Mitinhaber der Freibank Musikverlage und Fatih Akins Partner bei Corazón International) in Hamburg schrieb, moderierte und produzierte.

Die Themen: Pop, Politik, Medienwahnsinn.

Zum ersten mal, noch vor ihrem legendären "Panorama"-Auftritt in der ARD, bewiesen Hacker des Chaos Computer Club im deutschen Fernsehen, wie offen die angeblich so sicheren Netzwerke und Systeme der Deutschen Post, Fachbereich Telekommunikation, und der ihnen vertrauenden Unternehmen in Wirklichkeit sind. (Nix für ungut, lieber Axel-Springer-Verlag, Eure BTX-Seiten waren keine Sekunde in Gefahr; Steffen Wernery betreibt inzwischen lockpicking und Wau Holland, unser zweiter Experte des CCC vor der Kamera, ruht. In Frieden.)

Das Original ist, wie schon erwähnt, 60 Minuten lang und nur echten Fans sowie Medienethnologen zugänglich. Einen kleinen Ausschnitt gibt's trotzdem: Bald hier, oder auf begründete und durch Zusendung von legalen Soft-Drugs untermauerte Nachfrage.
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